Flextronics hat im ersten Quartal seines laufenden Geschäftsjahrs Verluste und die kleinste Umsatzsteigerung seit dem Börsengang hinnehmen müssen.

Mit Verlusten hat Xbox-Vertragslieferant Flextronics das erste Quartal seines laufenden Geschäftsjahrs abgeschlossen. In der Bilanz für das Quartal, das am 30. Juni endete, weist das Unternehmen ein Minus von 131,2 Mio. Dollar aus. Von April bis einschließlich Juni 2001 hatte Flextronics noch 88,3 Mio. Dollar Nettogewinn erwirtschaftet. Beim Umsatz legte das Unternehmen nur minimal von 3,11 auf 3,13 Mrd. Dollar zu. Nach Angaben des Finanznachrichtendienstes Bloomberg handelt es sich dabei um das niedrigste Umsatzwachstum Flextronics' seit dem Börsengang im Jahr 1994. Ein Analyst habe dieses Ergebnis auf den Verkauf der Xbox zurückgeführt, der geringer als erwartet ausgefallen ist. Flextronics stellt Microsofts Spielekonsole her. Zudem habe sich die gesunkene Nachfrage nach Mobiltelefonen negativ auf die Bilanz von Flextronics ausgewirkt.

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