In Anbetracht der schrecklichen Ergeignisse in Erfurt vom vergangenen Freitag, fordert der BITKOM einen besseren Schutz von Jugendlichen vor jugendgefährdenden und kriminellen Internetinhalten.

Jugendliche müssen stärker vor jugendgefährdenden und kriminellen Internetinhalten geschützt werden. Dies fordert der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Wie BITKOM-Vorsitzender Dr. Bernhard Rohleder betonte, sei dies "eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe", die nur "durch Selbsregulierungsinitiativen der Wirtschaft, internationale Kooperationen und erhöhte Anstrengungen im familiären Umwelt gesichert werden" könne. Die Blockierung einzelner krimineller Websites würde nicht wirklich helfen, da die Inhalte häufig einfach "gespiegelt" und unter einer neuer Adresse wieder frei zugänglich gemacht würden. Vielmehr müsse die Zusammenarbeit zwischen Internet-Service-Providern und Strafverfolgungsbehörden weiter verbessert werden. Zusätzlich müssten verdächtige Inhalte durch stärkere Selbstkontrolle erkannt und entsprechend gekennzeichnet werden, so dass sie herausgefiltert werden können. Außerdem fordert BITKOM mehr Aufklärungsarbeit und Medienkompetenz im Elternhaus. Am 10. Juni wird der Bundesverband aus diesem Grund einen Workshop mit dem Thema "Neuer Jugendschutz für Neue Medien" veranstalten.

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