Digitale Spielekäufe legen zu
In Deutschland steigt der Verkauf von Games als Download weiter an. Nach dem vergleichsweise geringen Wachstum im Jahr 2015 legt der digitale Absatz 2016 sechs Prozentpunkte zu und auch der Umsatzanteil steigt auf über ein Viertel.
Der Absatz durch digitale Spielekäufe in Deutschland legt weiter zu. Nach dem geringen Anteilswachstum im Jahr 2015 von einem Prozentpunkt konnte der Absatz 2016 wieder deutlich stärker zulegen. Wie die GfK in Auftrag des BIU errechnet hat, wurden im letztes Jahr 39 Prozent aller PC- und Konsolenspiele als Download gekauft. 2015 wurden noch 33 Prozent aller Spielekäufe über Online-Plattformen wie Steam, PlayStation Store oder Xbox Games Store getätigt. Gleichzeitig steigt der Umsatzanteil durch digital erworbene Spiele von zuvor 21 Prozent auf 27 Prozent.
Die PC-Spieler kaufen am häufigsten ihre Spiele als Download. 69 Prozent der Games werden über Steam, Origin oder UPlay heruntergeladen. Nur noch rund jedes dritte Spiel wird auf dem PC über Datenträger verkauft. Konsolennutzer greifen dabei viel öfter zu haptischen Datenträgern. Nur 19 Prozent der PlayStation-, Xbox -, und Switch-Spiele werden digital gekauft.
"Download-Plattformen haben sich zu einer wichtigen Alternative beim Spiele-Kauf entwickelt, die außer klassischen Vollpreistiteln auch ein breites Spektrum günstigerer Titel, Erweiterungen oder Beta-Versionen anbieten", erklärt BIU-Geschäftsführer Felix Falk. "Für Spiele-Entwickler haben Download-Plattformen viele neue Möglichkeiten geschaffen: Wegen der geringen Vertriebskosten und weitreichenden Verfügbarkeit können auch kleinere Entwickler-Teams ihre Titel weltweit anbieten, was zu einer beeindruckenden Angebotsvielfalt geführt hat."