Mit dem neuen Partner Linistry bietet die gamescom Besuchern in diesem Jahr eine digitale Warteschlange, die das klassische Anstehen ergänzen soll.

Eine der größten Herausforderungen der gamescom ist die gewaltige und stetig wachsende Besuchermenge und deren Management. Gemeinsam mit dem neuen Partner Linistry wird in diesem Jahr eine neue potentielle Lösung getestet, eine digitale Warteschlange. Das soll Besuchern den Aufenthalt auf der Messe angenehmer gestalten und Ausstellern die Möglichkeit bieten, den Menschenandrang zu verringern und leichter zu organisieren.

Über eine webbasierte Oberfläche können Besucher einfach über ihr Handy drei Mal am Tag einen Slot in der digitalen Warteschlange ihres gewünschten Standes buchen. Dieser Termin wird dann per SMS bestätigt. Kurz vor Beginn des Slots wird auch eine Erinnerung ausgesendet. Besucher müssen sich also nicht stundenlang anstellen, sondern können die Wartezeit bis zu ihrem Termin für andere Aktivitäten auf der gamescom nutzen. Am Stand reihen sie sich dann in eine separate Fast-Line ein und werden über einen Screen aufgerufen.

An etwaige Verspätungen wurde ebenfalls gedacht. Die digitalen Tickets haben eine Dauer von 20-30 Minuten. Gepaart mit der Erinnerung, die etwa 20 Minuten vor Gültigkeit per SMS verschickt wird, haben die Besucher knapp 40-50 Minuten Zeit, ihren Stand rechtzeitig zu erreichen.

Um das Besuchermanagement-Tool zu nutzen schließen die Aussteller eine Vereinbarung mit Linistry. Das Set-up kostet etwa 100 Euro pro Tag pro Stand plus die Gebühren für die Bestätigungs- und Erinnerungsbenachrichtigungen per SMS. Über ein mobiles Backend-Gerät werden die Buchungen und die digitale Warteschlange dann direkt vor Ort gemanaged. Benötigt wird am Stand dafür allerdings außerdem ein separater Wartebereich für die Fast-Line-Besucher.

Die digitale Warteschlange soll allerdings nicht das traditionelle System ersetzen, sondern nur auflockern. Deshalb sind die Buchungen auch auf nur drei pro Tag je Besucher beschränkt.

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