Die österreichische Bundesregierung hat eine umfassende Förderung für E-Sport auf den Weg gebracht. Für 2024 stehen 450.000 Euro zur Verfügung, wobei auch mit der Stärkung des E-Sports die allgemeine Digitalkompetenz und die Teilhabe gefördert werden soll.

Österreich hat eine Förderung für den E-Sport auf den Weg gebracht. Der Staatssekretär für Digitalisierung Florian Tursky präsentierte entsprechende Fördermaßnahmen zur Schaffung und Weiterentwicklung von E-Sport-Angeboten mit Bezug zur digitalen Kompetenz, digitalen Infrastruktur und den Abbau von Barrieren. Abgewickelt werden die Förderungen von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). Für 2024 stehen Fördermittel in Höhe von 450.000 Euro zur Verfügung. Es sollen Projekte von E-Sport-Vereinen mit Standort in Österreich unterstützt werden. "Die förderfähigen Kosten umfassen Sach- und Materialkosten sowie Drittkosten, wobei die Gesamtkosten eines Projekts 20.000 Euro nicht überschreiten dürfen. (...) Die Fördermittel werden als nicht-rückzahlbarer Zuschuss gewährt und nach positiver Prüfung eines Endberichts ex-post ausgezahlt", heißt es in der Ankündigung.

"Der E-Sport ist nicht nur ein faszinierendes Freizeitvergnügen, sondern auch eine Plattform, die eine breite Palette von Kompetenzen fördert, die in der digitalen Welt immer wichtiger werden. Mit dieser Förderung wollen wir nicht nur den E-Sport in Österreich voranbringen, sondern auch die Grundlage für die Entwicklung von digitalen Fähigkeiten und innovativem Denken legen", so der Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky.

E-Sport ist in Österreich wie in Deutschland nicht als offizielle Sportart anerkannt. Die österreichische Bundesregierung hat im Sommer 2023 im Zuge des Digital Austria Act die Zuständigkeit für E-Sports Agenden dem Digitalisierungsstaatssekretariat zugeordnet. Auch die wirtschaftliche Bedeutung von E-Sport hebt Tursky hervor. "Wir möchten die österreichischen E-Sport-Vereine bei der Schaffung und Weiterentwicklung von Angeboten unterstützen, um nicht nur Talente zu fördern, sondern auch wirtschaftliche Chancen zu nutzen. Durch gezielte Fördermaßnahmen wollen wir die Professionalisierung vorantreiben und Barrieren für eine breite Teilnahme abbauen."

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Marcel Kleffmann
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