Berliner Nachbarschaftshilfe unter Start-ups: Fluffy Fairy Games investiert eine sechsstellige Summe in Callosum Software. Die sind die Macher des sozialen Netzwerks Tellonym.

Das Berliner Studio Fluffy Fairy Games investiert in das Social Network Tellonym, das ebenfalls aus der Hauptstadt stammt. Es wurde von Callosum Software entwickelt und ging 2016 ans Netz. Laut Aussage der Betreiber hat die Plattform über zehn Millionen Nutzer. Fluffy Fairy, die mit Idle-Games große Erfolge feiern, investieren eine nicht genauer bezifferte sechsstellige Summe in Tellonym, mit der das weitere Wachstum der Firma und die Rekrutierung von Talenten sichergestellt werden soll.

"Wir sind ein sehr junges Unternehmen mit einer jungen Zielgruppe und einer eigenen Kultur - nicht jeder versteht, wie wir ticken und worauf es bei uns ankommt", sagt Maximilian Rellin, Geschäftsführer und Gründer von Callosum Software. "Umso mehr freut es uns, dass wir Daniel Stammler, Janosch Sadowski, Tim Reiter und Oliver Löffler für einen Einstieg bei uns gewinnen konnten. Zwischen uns hat die Chemie auf Anhieb gestimmt und wir sind überzeugt, dass wir mit ihrer Expertise und Unterstützung unser Geschäft besser skalieren können. Wir können viel von ihnen lernen."

Daniel Stammler von Fluffy Fairy fügt hinzu: "Max und sein Team sind eine fantastische Truppe: immens talentiert, zu vollem Einsatz bereit und mit starkem Fokus auf den User. Wir glauben voll an das Team und sehen großes Potenzial in Tellonym. Das ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist."

Tellonym ist eine Mischung aus Messenger und sozialem Netzwerk und existiert als App für iOS- und Android-Plattformen. Nutzer erstellen ein Profil, das im Anschluss von jedem, auch anonym und ohne Anmeldung, kommentiert werden kann. Sichtbar werden die Antworten erste, wenn die User darauf antworten. In der Vergangenheit stand die Plattform immer wieder in der Kritik. Der Vorwurf: Sie würde Cybermobbing Vorschub leisten. Auch sexistische und übergriffige Kommentare waren immer wieder ein Problem auf Tellonym, insbesondere da der Dienst vor allem bei minderjährigen Usern sehr beliebt ist.

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