Die gamigo-Gruppe aus Hamburg wächst weiter durch Akquisitionen. Die Hanseaten übernehmen den US-Publisher Trion Worlds, bekannt für Online-Rollenspiele wie "Rift" und "Defiance". gamigo sichert sich alle Assets und Publishingrechte. Medienberichte deuten aber auch daraufhin, dass es an den zwei Standorten von Trion in den USA zu einer Reduktion des Personals kommt.

Die gamigo AG übernimmt Trion Worlds. Der 2006 gegründete US-Publisher betreibt Online-Rollenspiele wie "Rift", "Defiance" und "ArcheAge" und verfügt über Niederlassungen im kalifornischen Redwood City und texanischen Austin. Die gamigo-Gruppe, die ihren Hauptsitz in Hamburg hat, sicherte sich sämtliche Assets inklusive der Publishingrechte an allen bestehenden Trion-Produktionen.

"Die erfolgreiche Akquisition und jetzt darauffolgende Integration von Trion Worlds in unser Portfolio stärkt gamigos Position sowohl im europäischen als auch im amerikanischen Spielemarkt nachhaltig", sagt gamigo-Vorstand Remco Westermann. "Einerseits fügen wir passende und erfolgreiche Spiele zum breiten gamigo-Portfolio hinzu. Andererseits möchten wir die beträchtlichen Chancen aus Synergieeffekten mit unseren bestehenden Geschäftsstrukturen bestmöglich nutzen und so weiter vom außergewöhnlichen Wachstumspotenzial im Gaming-Markt profitieren."

Laut gamigo sollen ebenfalls Mitarbeiter übernommen werden, um den Geschäftsbetrieb weiterzuführen. Medienberichte unter Berufung auf interne Quellen bei Trion deuten daraufhin, dass es zu einer signifikanten Reduktion der Belegschaft kommt, die zuletzt aus rund 200 Mitarbeiter bestand. Laut den Berichten sollen lediglich rund 25 Angstellte ihren Job behalten. Auch Scott Hartsmann, der CEO von Trion Worlds, rief via Twitter dazu auf, seinen Mitarbeitern bei der Vermittlung für neue Jobs zu helfen.

Durch die Akquisition von Trion erwartet gamigo für 2019 ein Umsatzwachstum von 18 Millionen US-Dollar. Über die Höhe des Kaufpreises vereinbarten beide Parteien Stillschweigen. Erst jüngst hatte gamigo eine neue Anliehe ausgegeben, um sich weiteres Kapital am Markt zu holen.

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