Mit Aspla, einem Gemeinschaftsunternehmen für Forschung und Entwicklung künftiger Chipgenerationen, wollen mehrere japanische Großkonzerne ihre weltweite Konkurrenzfähigkeit im Bereich Halbleiter beweisen.

Sechs führende japanische Mischkonzerne haben ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, um die globale Wettbewerbsfähigkeit der japanischen Halbleiterindustrie zu fördern. An dem Joint-Venture mit Namen Aspla (Advanced SoC Platform Corporation) beteiligen sich nach Berichten verschiedener Informationsdienste Fujitsu, Hitachi, Matsushita, Mitsubishi, NEC und Toshiba. Zum Start des neuen Gemeinschaftsunternehmens habe jeder der Konzerne 150 Mio. Yen (rund 1,3 Mio. Euro) beigesteuert. Pro Jahr investierten sie weitere zehn Mrd. Yen (86,4 Mio. Euro) in Forschung und Entwicklung neuer Chipgenerationen, dem Ziel Asplas. Zudem würden Sony, Sanyo, Rohm, Oki und Sharp jeweils zehn Mio. Yen (68.404 Euro) zu dem Joint-Venture beisteuern, sich aber nicht an der Forschungs- und Entwicklungsarbeit beteiligen. Den Betrieb soll Aspla am kommenden Donnerstag mit 150 Mitarbeitern aufnehmen.

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