Auf einer Bundestagsanhörung gestern in Berlin hat der HDE sich gegen eine ersatzlose Streichung des Rabattgesetzes ausgesprochen.

Gegen eine ersatzlose Streichung des Rabattgesetzes hat sich der HDE - Hauptverband des Deutschen Einzelhandels in einer Bundestagsanhörung gestern in Berlin ausgesprochen. Stefan Schneider, stellvertretender Geschäftsführer des HDE, erklärte, eine ersatzlose Streichung hätte "negative Auswirkungen auf den Wettbewerb im Einzelhandel und würde den Konzentrationsprozess beschleunigen". Gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und dem Zentralverband Gewerblicher Verbundgruppen forderte der HDE, die Sogwirkung von Kundenbindungssystemen durch eine Ergänzung des Kartellgesetzes einzugrenzen. Das Rabattgesetz soll voraussichtlich im Sommer, spätestens jedoch im Oktober aufgehoben werden.

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