Die Marke von einer Mrd. Dollar Gewinn hat Intel im ersten Halbjahr 2002 überschritten. Dennoch will der Chipkonzern sparen - auch durch Entlassungen.

Chiphersteller Intel scheint sich von der Krise der Halbleiterindustrie zu erholen. Zwar erwirtschaftete der Konzern in den ersten sechs Monaten 2002 mit 13,1 Mrd. Dollar nur in etwa so viel Nettoumsatz wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum mit 13 Mrd. Dollar. Beim Nettogewinn legte Intel allerdings zu: Der hatte im ersten Halbjahr 2001 noch bei 859 Mio. Dollar gelegen. Von Januar bis einschließlich Juni 2002 weist die Bilanz einen Nettogewinn von 1,38 Mrd. Dollar aus. "In einer feindlichen Umgebung haben wir uns gut gehalten", kommentierte Intels CEO Craig Barrett die Zahlen. Dennoch will der Prozessorenhersteller im zweiten Halbjahr rund 4000 Mitarbeiter aus Kostengründen entlassen.

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