Schwacher PC-Markt belastet AMDs Finanzen
Der Umsatz des Chipherstellers AMD ist in den vergangenen sechs Monaten gefallen. Das Unternehmen kommt nicht aus der Verlustzone.
In der Bilanz von AMD klafft weiterhin ein großes Finanzloch. Der Chiphersteller hat für das erste Halbjahr des Geschäftsjahrs 2002 ein Minus von netto 194,1 Mio. Dollar ausgewiesen. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres hatte das Unternehmen noch 142,2 Mio. Dollar Nettogewinn erwirtschaftet. Damals hatte AMD noch einen Umsatz in Höhe von 2,2 Mrd. Dollar vorweisen können. Im Vergleich dazu setzte der Prozessorenhersteller in den ersten sechs Monaten 2002 Waren im Wert von 1,5 Mrd. Dollar ab. "Besonders der PC-Markt in Nordamerika und Europa ist schwächer als erwartet", sagte Robert Rivet, Chief Financial Officer von AMD, zum Halbjahresergebnis.