185.000 Samsung Gear VR in Deutschland verkauft
Sieht man von der Google Card Board Technologie ab, war Samsung der erste Hersteller, der eine der modernen VR-Brillen auf den Markt brachte. Nun nennt Samsung erstmals Veraufszahlen für Deutschland.
Es ist ein erster Gradmesser: Samsung hat erstmals Verkaufszahlen seiner Samsung-Gear-VR-Produkte in Deutschland genannt. Demnach hat Samsung seit Start der ersten Innovator Edition mehr als 185.000 seiner VR-Brillen verkauft, die auf Oculus Rift basieren und das Prinzip von Google Card Board nutzen, wonach das Mobilgerät als Bildschirm in die Brille geklemmt wird.
185.000 Units scheint im Hinblick auf die Zeitspanne - die Samsung Gear VR Innovator Edition kam bereits im November 2014 auf den Markt - nicht viel, ist allerdings beachtlich angesichts des frühen Marktstadiums und der Tatsache, dass der Software-Nachschub erst jetzt richtig in Gang kommt. Entsprechend zufrieden gibt man sich bei Samsung:
"Wir sind stolz darauf, den Meilenstein von 185.000 verkauften VR-Brillen in Deutschland so schnell erreicht zu haben. Die Samsung Gear VR ist ein zentraler Bestandteil unseres umfassenden mobilen Ökosystems rund um unsere Top-Smartphones und bietet unseren Kunden den direkten Einstieg in den Virtual Reality-Trend", so Martin Börner, Deputy President Samsung Electronics.
Tatsächlich hat Samsung mit der Marke von fast 200.000 Units zunächst eine Meßlatte gelegt, die andere erst erreichen müssen. Vor allem der Start der vergleichsweise preisgünstigen PlayStation VR wird zeigen, wie viel Samsungs Vorsprung Wert ist. Angesichts der Geschwindigkeit, mit der vorbestellbare Mengen von PlayStation VR derzeit weggehen, sieht es im Moment so aus, als sei Sony größte Hürde bei PlayStation VR die verfügbare Menge, nicht die Nachfrage.