Mehr als 400 Gäste nahmen am 7. und 8. Juni an der 24. Jahrestagung des Spielwarenverbands idee+spiel teil. Nach der Bilanzierung eines Rekordjahresabschlusses kündigte idee+spiel für den Herbst eine große Marketingkampagne an.

Gute Stimmung herrschte auf der 24. Jahrestagung der idee + spiel. Und das ging nicht allein auf das Konto des Rahmenprogramms. Auf der internen Gesellschafterversammlung, bei der 254 Kommanditisten vertreten waren, konnte die Geschäftsführung den besten Jahresabschluss seit Verbandsgründung bilanzieren. Auch die Bonusvergütung fiel mit 6,8 Mio. Euro so hoch wie nie zuvor aus.

Werbekampagne statt JahresfeierNach eigenen Angaben konnte sich idee+spiel 2001 einmal mehr vom stagnierenden Spielwarenmarkt absetzen und stellt mit 899 Mitgliedern und über 1000 Anschlusshäusern weiterhin den mitgliederstärksten Verband in Europa in ihrem Handelssektor dar. Zum Abschluss der Versammlung hielt Geschäftsführer Otto E. Umbach einen Vortrag mit dem Titel "Alles bleibt ganz anders!". Man solle sich von der schlechten Stimmung nicht anstecken lassen, so Umbach. Zwar habe auch idee+spiel in den ersten Monaten des Jahres ein Minus von etwa sechs Prozent verzeichnen müssen, im Vergleich zum Gesamtspielwarenmarkt stehe man aber gut da. Was im Übrigen auch auf das Konto des Geschäftsbereichs McMedia geht.

Hier war der Umsatz in den ersten Monaten 2002 um 34 Prozent angestiegen. Zuversicht, das bisherige Wachstum auch künftig fortsetzen zu können, herrscht aber auch in der gesamten idee+spiel. Mittlerweile ist der Verband über Mitgliedsgeschäfte auch in Belgien, Italien und Österreich vertreten. Umbach betonte jedoch, dass das Wachstum auch in Zukunft qualitativ und nicht "um jeden Preis" vorangetrieben werde.

Last but not least kündigte der idee+spiel-Chef an, dass für Herbst eine umfassende Marketingkampagne geplant ist, ohne jedoch ins Detail zu gehen. Die Kampagne soll statt eines großen Festakts zum 25. Geschäftsjahr des Verbands stattfinden. Auf diese Weise profitierten die Mitglieder im höchstmöglichen Umfang vom Jubiläum, sagte Umbach.

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