Mit einer Reihe von neuen Technologien bringt 3dfx den PC-Spiele-Markt einen gewaltigen Schritt näher an den Peak of Perfection. Neben dem bereits angekündigten T-Buffer will die Firma der Hard- und Softwareindustrie eine neue Technologie zur Texturkomprimierung verfügbar machen.

3dfx überraschte auf der ECTS gleich mit mehreren neuen Technologien und Ankündigungen. So hat das Unternehmen in Slought, Großbritannien, eine neue und vor allem vergrößerte Zentrale für die Regionen Europe, Middle East and Africa (EMEA) eingerichtet. Die neue EMEA-Zentrale soll die Unternehmensposition in dem für 3dfx wichtigen europäischen Markt stärken. Auf technologischer Seite setzte 3dfx mit FXT1 neue Maßstäbe. FXT1 ist eine neue Technologie zur Komprimierung von Texturen. Das Unternehmen verspricht, daß beim Einsatz von FXT1 minimale bis gar keine Qualitätsverluste entstehen. FXT1 kann sowohl für Windows, Macintosh und BeOS Linux sowie für andere Plattformen eingesetzt werden. Der Speicherbedarf der Texturen wird durch die Technologie um den Faktor 8 verkleinert. Dadurch kann eine höhere Framerate bei gleichzeitiger höherer Auflösung der Texturen erreicht werden. Im Gegensatz zu der üblichen Vermarktung derartiger Technologien durch die Vergabe von Lizenzen, ist FXT1 kostenlos zugänglich. 3dfx will aber nicht nur den Quellcode sondern auch Tools der Hard- und Softwareindustrie kostenlos zur Verfügung stellen. Neben FXT1 hat 3dfx in London auch den T-Buffer gezeigt. Der T-Buffer ist eine Technologie, die den Einsatz cineastischer Effekte erlaubt. Der T-Buffer basiert auf einer sehr aufwendigen und teuren Technologie, die dadurch bislang nur einem kleinen Kreis von Grafikspezialisten beispielsweise bei der Erstellung von digitalen Effekten für Kinofilme zugänglich war. 3dfx hat die wichtigsten Features dieser Technologie nun für den Massenmarkt adaptiert. Vor allem drei Effekte werden ermöglicht: "Spatial Alti-Aliasing" läßt die Konturen von Objekten in gerenderten Szenen in Echtzeit weicher und gerader erscheinen. Mit "Motion Blur" werden sich schnell bewegende Objekte in Echtzeit realistischer dargestellt. "Death of Field" ermöglicht eine cineastische Kamaraführung, indem nur das fokussierte Objekt scharf dargestellt wird und der Rest des Bildes eine leichte Unschärfe bekommt.

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