Auf der Game Developer Conference hat Amazon Web Service mit AWS for Games ein neues Service-Angebot vorgestellt. Die Untergliederung in sechs Anwendungsgebiete soll für Kunden der Gamesbranche Aufwand und Kosten minimieren. Neues gibt es auch von AWS GameKit und Amazon Sparks.

Amazon Web Service (AWS) nutzt die Game Developer Conference in San Francisco, um der Gamesbranche ein neues Service-Angebot vorzustellen: AWS for Games. Das neue Angebot stimmt die zahlreichen Tools und Angebote die AWS unter anderem für die Entwicklung von Spielen bereithält auf sechs Anwendungsfelder ab. Dadurch ergibt sich eine Art Lösungsbaukasten, in dem auch Angebote von AWS Services, AWS Solutions und AWS Partners integriert sind. Die Anwendungsfelder orientieren sich wiederum an aktuellen Entwicklungen des Spielemarkts insbesondere dem Cloud Gaming und dem Trend zu Games-as-a-service.

Ziel von AWS for Games ist es, durch den Lösungsorientierten Ansatz die notwendigen Ressourcen beim aber auch die Kosten für den Kunden zu optimieren. Damit sollen Entwickler:innen mehr Zeit und Geld in die eigentliche Entwicklung der Inhalte investieren können statt sich um Backend und Infrastruktur zur kümmern.

Im Detail bietet AWS for Games Lösungen für die Anwendungsgebiete Cloud Game Development, Game Servers, Live Operations, Game Analytics, Game AI & ML und Game Security. Parallel zu AWS for Games kündigte AWS auch verschiedene Neuigkeiten bei einzelnen Services an, die Teil der AWS for Games-Lösungen sind. Beispiele hierfür sind das AWS GameKit für Unreal Engine oder die Preview-Version von GameSparks, das als SDK für Unity verfügbar ist. Beide sind im Anwendungsgebiet Live Operations verortet.

"Spieleentwickler:innen beschleunigen ihren Weg in die Cloud, entwickeln Spiele schneller und führen sie mit kontinuierlichen Updates aus, während sie gleichzeitig ihre Spielerbasis und die Spielbeteiligung erhöhen", so Bill Vass, Vice President AWS Engineering. "Mit dem Start von AWS for Games und den heute angekündigten neuen Services und Lösungen können Kunden diese Transformation mit Lösungen für die Arbeitslasten mit der höchsten Priorität beschleunigen und die Grenzen in Bereichen wie Spieleanalyse, Live-Betrieb sowie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen weiter verschieben."

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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