Der E-Tailer Amazon.com hat im ersten Quartal trotz weiteren Umsatzzuwächsen weniger verdient. Hauptgrund war ein höheres Steueraufkommen.

Amazon.com hat für das erste Quartal 2005 mit Ende 31. März einen Nettogewinn von 78 Mio. Dollar oder 18 Cents je Aktie ausgewiesen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang von 30 Prozent. Unternehmensangaben zufolge fielen im Berichtszeitraum dieses Jahres jedoch Steuerzahlungen in Höhe von 56 Mio. Dollar an. Der Gesamtumsatz des E-Tailers aus Seattle wuchs um 24 Prozent auf 1,9 Mrd. Dollar. Davon entfielen 875 Mio. Dollar auf die Amazon-Plattformen in Deutschland, UK, Frankreich, Japan und China. Der Auslandsumsatz verbesserte sich damit um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Für das laufende Jahr hob Amazon seine Umsatzerwartung leicht an. Der Internetversandhändler rechnet für 2005 nun mit Erlösen zwischen 8,175 Mrd. und 8,675 Mrd. Dollar. Dies würde einem Wachstum zwischen 18 und 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Für das zweite Quartal prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von 1,675 Mrd. bis 1,825 Mrd. Dollar.

Auf der Bilanzpressekonferenz am gestrigen Dienstag wurde CEO Jeff Bezos auch auf Amazons mutmaßliche Online-Rental-Pläne für die USA angesprochen. Diese Frage ließ Bezos jedoch gänzlich unbeantwortet und betonte lediglich, dass er mit dem DVD-Online-Verleih in Großbritannien bislang zufrieden sei.

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