AMD muss Verluste hinnehmen
Chipproduzent AMD hat das erste Quartal 2007 mit empfindlichen Verlusten abgeschlossen. Als Grund wird der Preiskampf auf dem Halbleitermarkt genannt.
AMD hat das am 31. März beendete erste Quartal mit stark rückläufigen Umsätzen beendet. Der Halbleiterproduzent nahm mit 1,233 Mrd. Dollar sieben Prozent weniger ein als im Vorjahreszeitraum. Auf operativer Seite schloss das Unternehmen mit einem Verlust von 504 Mio. Dollar ab, gegenüber dem Vorjahresplus von 259 Mio Dollar ein herber Einbruch. Unterm Strich steht ein Nettoverlust von 611 Mio. Dollar. Die Gewinnmargen entwickelten sich ebenfalls rückläufig. Sie sanken im Vorjahresvergleich von 58 auf 28 Prozent. AMD begründet die schlechten Zahlen mit sinkenden Auslieferungszahlen und nachgebenden Preisen. "Nachdem wir drei Jahre lang unsere Wachstumsstrategie im Consumermarkt verfolgt und diesen Geschäftsbereich signifikant vergrößert haben, sind die Ergebnisse des ersten Quartals ärgerlich und nicht hinnehmbar", erklärt Robert J. Rivet, AMDs Chief Financial Officer. Bereits am 12. April hatte AMD eine Gewinnwarnung herausgegeben.