Anmeldung für Fachkonferenz "Kollisionsabfrage – Barrierefreiheit im Gaming" möglich
Mit der Fachtagung "Kollisionsabfrage – Barrierefreiheit im Gaming" wollen Stiftung Digitale Spielekultur und Medienboard Berlin-Brandenburg am 16. Mai das Thema Inklusion angehen. Die Konferenz mit Spielungen und Talks von u.a. Melanie Eilert und Johanna Janiszewski wird live online übertragen. Nun können sich Interessierte bis zum 10.05. anmelden.
Update vom 27.04.2023:Für die Fachtagung "Kollisionsabfrage" sind die Anmeldungen für die Teilnahme vor Ort nun möglich. Wer teilnehmen möchte, kann sich bis zum 10.05.2023 über das Anmeldeformular auf der Webseite registrieren. Die Tagung kann auch über den Videostream verfolgt werden, hierzu ist keine Anmeldung notwendig.
Originalmeldung vom 04.04.2023:
Am 16. Mai lädt die Stiftung Digitale Spielkultur gefördert durch das Medienboard Berlin-Brandenburg zur Fachkonferenz „Kollisionsabfrage – Barrierefreiheit im Gaming“. Die eintätige Veranstaltung findet von 13:00 Uhr bis 19:30 Uhr im Studio von ALEX Berlin statt und wird währenddessen auch live im Internet übertragen. Fachpublikum und auch Spieler:innen sind eingeladen, Hürden für eine barrierefreie Nutzung digitaler Spiele auszumachen und zu diskutieren. Auch Spielungen relevanter Titel sind angedacht. Die Fachkonferenz wird am durch Çiğdem Uzunoğlu, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur, eröffnet, gefolgt von Grußworten von André Necke, Leiter des Interministeriellen Arbeitsstabes beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, sowie Helge Jürgens, Geschäftsführer des Medienboard Berlin-Brandenburgs. Im Anschluss an Keynotes von Melanie Eilert, Inklusionsbotschafterin bei Gaming ohne Grenzen, und Prof. Dr. Angela Tillmann, Leiterin des Forschungsschwerpunkts Medienwelten an der Technischen Hochschule Köln, diskutieren die letztgenannten zusammen mit Necke und Uzunoğlu sowie Johanna Janiszewski, Gründerin und Geschäftsführerin von Tiny Crocodile Studios und Vorstandsmitglied im game – Verband der deutschen Games-Branche, wie es um die Barrierefreiheit von Games steht. Im weiteren Verlauf beschäftigen sich drei Spielungen anhand der Themen Indie-Games, Gaming-Hardware und E-Sport mit dem aktuellen Stand der Inklusion. Zu Gast sind hier unter anderem Marco-Alexander Breit, Leiter des Arbeitsstabs Künstliche Intelligenz und Digitale Technologien im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Niklas Luginsland, E-Sportler und Content Creator beim VfB Stuttgart, sowie Dennis Winkens, Inklusionsbotschafter bei Gaming ohne Grenzen. Danach findet zudem ein Networkingtreffen statt. Die Anmeldungen für die Präsenzkonferenz sollen in Kürze über die Website freigeschaltet werden.
"Inklusion ist keine Gefälligkeit, sondern ein Menschenrecht. Games ziehen in vielerlei Hinsicht Menschen mit Behinderung bereits mit ein, trotzdem gibt es nach wie vor Barrieren, die es abzusenken gilt." erklärt Çiğdem Uzunoğlu, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur, die Beweggründe hinter der Konferenz. "Auf der Fachkonferenz ‚Kollisionsabfrage – Barrierefreiheit im Gaming' wollen wir in den Dialog mit Spieler:innen und Entwickler:innen treten, um Handlungsbedarfe zu klären und gemeinsam Lösungen für inklusives digitales Spielen aufzuzeigen."