Nach offiziellen Angaben will die Regierung in Peking 18 Mio. US-Dollar aufwenden, um chinesische Staatsbehörden umfassend von raubkopierter Software zu säubern. Gleichzeitig wird über einen Zusammenschluss jener drei Behörden nachgedacht, die über das Urheberrecht wachen.

"Ich darf Ihnen versichern, dass alle Ministerien, in denen raubkopierte Software benutzt wurde, mittlerweile mit legalen Lizenzen versorgt wurden." Mit diesen Worten reagierte Wang Ziqiang, der Direktor der Urheberrechtsabteilung im staatlichen Copyright-Amt, bei einer Pressekonferenz auf Kritik von Seiten der US-amerikanischen Business Software Alliance (BSA). Diese hatte beklagt, dass etwa 90 Prozent der Software in chinesischen Behörden raubkopiert sei.

Allerdings gestand Wang Ziqiang ein, dass Software-Piraterie auf dem Level nachrangiger Behörden immer noch ein Problem ist, dessen Bekämpfung ein langwieriger Prozess sei. Beijing sei jedoch bereit, umgerechnet rund 18 Mio. US-Dollar für die entsprechende Säuberung aufzuwenden.

Unterdessen erklärte Zhang Qing, der stellvertretende Bevollmächtigte des chinesischen State Intellectual Property Office (SIPO), dass über einen Zusammenschluss der Behörde mit zwei Schwestern, dem Trademark Office und der National Copyright Administration, nachgedacht werde, um die Bemühungen im Kampf gegen Piraterie unter einem Dach zu vereinen. Dies würde eine umfangreiche Umstrukturierung erfordern, man wolle diesbezüglich jedoch die Meinung der Öffentlichkeit einholen und sich bei der Entscheidung an dieser orientieren.

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By Pascal Wagner 1 min read
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