In einem Interview hat ATI bestätigt, dass es sich bei dem Abkommen mit Microsoft um einen Royalty-Deal handelt.

ATI erhält von Microsoft Geld für die Fertigentwicklung des Grafikchips für die nächste Generation von Xbox-Konsolen. Sobald die Auslieferung der Chips beginnt, wird ATI zudem Royalties von Microsoft bekommen. Dies sagte Rick Bergmann, Senior VP Marketing und General Manager der Desktop-Unit bei ATI, in einem Interview mit Reuters. Über die Größenordnung der zu erwartenden Einnahmen wollte Bergmann nicht spekulieren. Das Royalty-Modell ist für ATI jedoch nicht neu; das Unternehmen beliefert im Rahmen eines ähnlichen Vertrags Nintendo mit Chips für GameCube. Bergmann rechnet nicht damit, dass der Deal mit Microsoft die Geschäftsbeziehung zu Nintendo in irgendeiner Art beeinflussen könnte. Das Abkommen mit Microsoft bewertet er als Bestätigung der Firmenstrategie, künftig Grafiktechnologie verstärkt auch abseits des traditionellen PC-Markts verkaufen zu wollen. Neben Spielekonsolen hat ATI auch Märkte wie Digital-TV, Settop-Boxen, PDAs und Handys im Visier.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.