Bigben Interactive bilanziert 1. Quartal
Bigben Interactive musste im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahrs Federn lassen. Das bilanzierte Umsatzminus von 25,8 Prozent gehe allerdings ausschließlich zu Lasten der britischen Niederlassung. Die Geschäfte in Deutschland machen sich nämlich ausnehmend gut.
Bigben Interactive musste im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2002/2003 einen Umsatzrückgang verschmerzen. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal sank der Dreimonatsumsatz zu Ende Juni 2002 um mehr als ein Viertel von 56,2 auf 41,7 Mio. Euro. Das Unternehmen führt diesen Rückgang auf Umstrukturierungen in seiner britischen Niederlassung zurück, die vor allem non-exklusive Distributionsaktivitäten betroffen hätten.
Umstrukturierung in UK fordert TributAußer in Großbritannien haben die Bigben-Divisionen allerdings allesamt zulegen können und insgesamt 15,6 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr erzielt. Hervorragende Ergebnisse wurden besonders in Bigbens Heimmarkt Frankreich und vor allem in Deutschland erzielt. Die Bigben Interactive GmbH erwies sich sogar als Konzernprimus.
Im 1. Quartal des laufenden Fiskaljahrs hat die Mannschaft um Managing Director Engin Koray 77,8 Prozent mehr umgesetzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Auf Produktbasis waren insbesondere das Zubehörportfolio und die exklusive Vermarktung von Software die Umsatzbringer. Im Bereich Peripherieartikel schlägt dank starker Abverkäufe in den Segmenten PlayStation 2 und GameCube ein Konzernplus von 9,8 Prozent, im Bereich Software dank der Exklusivvermarktung von Dreamcast-Titeln ein Plus von 1,4 Prozent zu Buche.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2002/2003 rechnet der Spielepublisher mit einem konsolidierten Umsatz in Höhe von 340 Mio. Euro - knapp 100 Mio. Euro mehr als im Geschäftsjahr 2001/2002. Besonders im Blickfeld stünden in den kommenden Monaten weiterhin der Ascaron-Spieletitel "Port Royale" sowie die für November anvisierte Titelveröffentlichung von "Soldiers Of Anarchy", ein Spiel des deutschen Entwicklerteams Silver Style.
Im Zentrum stehe ferner die erweiterte . Beide Unternehmen hatten Anfang August einen weiterführenden Co-Publishing- und Distributionsvertrag für Deutschland und Österreich unterzeichnet. Der Deal betrifft die PC-Spiele "The Gladiators", "Ring 2" und "Mistmare".
"Die Qualität der neuen Produkte ist absolut überzeugend. Daher sehe ich dem Erfolg dieser erneuten Kooperation mit großer Zuversicht entgegen", kommentierte Bigben Interactive-Geschäftsführer Engin Koray den Deal.