BIU: Deutsche Gamer werden älter
Binnen weniger Jahre ist das Durchschnittsalter der deutschen Gamer um 4,5 Jahre gestiegen. Dies gab der BIU jetzt anhang aktueller Daten bekannt.
Der durchschnittliche Gamer in Deutschland ist 35,5 Jahre alt. Dies geht aus aktuellen Daten des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hervor. Im Vergleich zum Jahr 2011 ist der Durchschnittsgamer also um 4,5 Jahre gealtert. Der Verband führt dies vor allem auf die steigende Zahl der Spieler in der Altersgruppe der über 50-jährigen zurück.
"Das steigende Durchschnittsalter der deutschen Gamer und die wachsende Beliebtheit von Games zeigen deutlich, dass sich Computer- und Videospiele fest als Alltagsmedium etabliert haben", sagt BIU-Geschäftsführer Felix Falk. "Games sprechen mit ihren vielseitigen Inhalten und neuen Technologien alle Altersgruppen an."
Derzeit spielen in Deutschland 34,1 Millionen Menschen Computer- und Videospiele. Das entspricht 46 Prozent der Gesamtbevölkerung. Das Verhältnis männlicher und weiblicher Spieler blieb währenddessen auch 2017 sehr ausgeglichen: So sind 17,9 Millionen der Gamer in Deutschland männlich (53 Prozent der gesamten Spieler). Mit 16,2 Millionen Spielerinnen machen Frauen wiederum 47 Prozent der gesamten deutschen Spielerschaft aus.