Branche lässt Deutschen Games-Gemeinschaftsstand sausen
Nach 15 Jahren wird es 2017 wohl keinen Gemeinschaftsstand der deutschen Spielebranche auf einer Messe in den USA geben und zwar aus einem bedauernswerten Grund: Es gab zu wenige Anmeldungen.
Die beiden Spieleverbände GAME und BIU haben den German Pavilion auf der GDC 2017 abgesagt. Die Absage erfolgte mit der Begründung, dass die erforderliche Mindestzahl von zehn Anmeldungen nicht erreicht wurde. Ein entsprechender Facebook-Eintrag wurde nun gegenüber GamesMarkt bestätigt. Die Verbände kündigten zwar an, auch künftig Fördergelder für den gemeinschaftlichen Auftritt beantragen zu wollen, ob die dann aber auch genehmigt werden, steht auf einem anderen Blatt.
Der vom Bund geförderte Gemeinschaftsauftritt war im Grund die erste Form von staatlicher Förderung der deutschen Gamesbranche. Erstmals gab es einen German Pavilion auf der E3. Der wurde damals noch von der Spielwarenmesse eG organisiert. Den Förderantrag stellte seinerzeit der dmmv, der Deutsche Multimedia Verbad und heutige BVDW. Er versuchte damals die Gamesbranche für eine Mitgliedschaft zu gewinnen. Ab 2003 war der damalige Branchenverband VUD Mitantragsteller. Es folgten turbulente Jahre, auch für den German Pavilion: 2004 konnte die Förderung nur durch einen aufrecht erhalten werden. 2005, nach dem , stellte der noch junge GAME-Verband den . 2007 zog der GAME den German Pavilion dann von der E3 auf die um. Seither ist der Auftritt in San Francisco gesetzt, auch wenn es immer wieder zu kleineren Änderungen kam. So ging die Organisation des Gemeinschaftsstands von der Messe Leipzig auf die Koelnmesse über und der BIU wurde Mitantragsteller.