Brüssel startet neue Förderrunde für Games
Einmal jährlich fördert die EU über das Creative-Europe-Programm auch Videospielproduktionen mit einem Millionenbetrag. Ab sofort und bis Anfang März können Entwickler auch aus Deutschland Projekte einreichen.
Im Rahmen des Creative Europe Programms fördert die EU Medienproduktionen jedes Jahr mit vielen Millionen Euro. Einmal im Jahr werden dabei auch Games berücksichtigt. Und nun ist es wieder so weit: Ab sofort können Entwickler ihre Förderanträge einreichen. Die Annahmefrist für Einreichungen endet am 2. März. Gefördert werden narrative Games, die eine Reihe von Kriterien erfüllen. Die Maximalförderung beträgt 150.000 Euro. Mehr Informationen über Kriterien und Anträge gibt es auf den Webseiten von Creative Euope oder bei den nationalen Creative Europe Desks, von denen es insgesamt fünf in Deutschland gibt.
Die Gamesförderung im Rahmen des Creative-Europe-Programms wurde 2014 eingeführt. In den drei bisherigen Runden wurden rund neun Mio. Euro an 81 Produktionen verteilt. An deutsche Entwickler gingen bislang Fördergelder in Höhe von 850.000 Euro aus dem EU-Topf. Allerdings schwankte die Zahl der Anträge aus Deutschland sowie die Fördersumme, die nach Deutschland ging, von Jahr zu Jahr beträchtlich. So gingen 390.00 Euro nach Deutschland. Im Jahr darauf, als es nur etwa halb so viele aus Deutschland gab, waren es nur 210.000 Euro. wurden deutsche Entwickler mit glatt 250.000 Euro gefördert.
Die Entscheidungen über die Förderanträge wurden in den vergangenen Jahren auf oder kurz vor der gamescom bekannt.