BSA: Softwarepiraten auf den Fersen
Der Business Software Alliance (BSA) sind im 1. Quartal dieses Jahres im deutschsprachigen Raum zahlreiche Coups gegen Softwarepiraten gelungen.
Der Business Software Alliance (BSA) sind im 1. Quartal dieses Jahres im deutschsprachigen Raum zahlreiche Coups gegen Softwarepiraten gelungen. Als begrüßenswert wurde der zunehmende Respekt gegenüber geistigem Eigentum in der Öffentlichkeit hervorgehoben. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gingen laut BSA insgesamt 285 Hinweise auf Raubkopien sowie den Einsatz oder Handel mit illegaler Software ein. Die Schadenersatzzahlungen werden mit 378.300 Mark beziffert. Zudem mussten Unternehmen für 457.500 Mark fehlende Lizenzen nachkaufen. Auch immer mehr Privatpersonen, die aus dem Handel mit Raubkopien das schnelle Geld erhoffen, gerieten ins Visier der BSA: Bei sechs Softwarepiraten sei dieser Traum jetzt ausgeträumt - und eine Summe von fast 63.000 Mark Schadenersatz fällig. In einem besonders gravierenden Fall verhängte das Amtsgericht Stuttgart eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten. Dennoch: "Die aktuelle Diskussion über Urheberschutz im Internet sorgt für eine zunehmende Sensibilisierung der Öffentlichkeit für dieses Thema", sagte Georg Herrnleben, Regional Manager der BSA für Zentraleuropa.