BSA startet Anti-Piracy-Kampagne in Norddeutschland
"Sicher, dass sie lizenziert ist?" Mit dieser Frage startet die Business Software Alliance (BSA) dieser Tage eine Kampagne gegen Softwarepiraterie in Norddeutschland. Nach einer ähnlichen, sehr erfolgreichen Aktion in München nimmt die BSA nun Nutzer illegaler Software in Niedersachsen, Hamburg und Bremen ins Visier.
Nach dem Süden der Republik nimmt die Business Software Alliance (BSA) nun Norddeutschland ins Visier. 78 Hinweise auf Endanwender, 23 Hinweise auf illegale Händlergeschäfte und 150 Hinweise auf Internetpiraterie in Niedersachsen, Hamburg und Bremen haben die BSA aufmerksam gemacht. In einer groß angelegten Kampagne, unterstützt von Radiospots, will die BSA Nutzern illegaler Software ins Gewissen reden und erneut auf die Risiken und Konsequenzen illegaler Softwarenutzung aufmerksam machen. "Wer seine Software überprüft und legalisiert, hat nichts zu befürchten. Wem jedoch der illegale Einsatz von Software nachgewiesen wird, der muss teuer bezahlen", so Georg Herrnleben, Regional Manager der BSA für Zentraleuropa. Auf tatkräftige Unterstützung kann sich die BSA von Seiten des Fachhandels verlassen. So wurden zahlreiche Händler von der Kampagne informiert und bieten Informationsmaterialien an. Des Weiteren erklärte sich der Handel bereit, eventuell unsicheren Firmen bei der Kontrolle ihrer Software zu helfen, Beratungen über die nötigen Lizenzen durchzuführen und bei Bedarf besondere Konditionen in Aussicht zu stellen.