Während die Zahl indizierter Spielfilme 2006 signifikant zurückging, indizierte die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien deutlich mehr Computer- und Videospiele.

Insgesamt indizierte die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) im vergangenen Jahr 344 Objekte, 2005 waren es noch 367. Gestiegen ist dagegen die Zahl indizierter Computer- und Videospiele: Kamen 2005 nur 29 Titel auf den Index, waren es im abgelaufenen Jahr 47. Zu den eifrigsten Antragstellern zählten das Bundesfamilienministerium und die Polizeidirektion Traunstein. Das geht aus der kürzlich veröffentlichten Jahresstatistik der BPjM hervor.

Gefallen ist die Zahl indizierter Spielfilme (Objektart Video, DVD und Laserdisc). Nur in 38 Fällen kam die BPjM dem Antrag nach, Titel zu indizieren. 2005 waren es 68.

Wie in den Vorjahren hatten Onlineangebote mit Abstand den höchsten Anteil am Indizierungsaufkommen. Insgesamt wurden 116 Angebote in die Indizierungsliste aufgenommen.

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