Knapp zwei Monate nach dem Start hat die Regionalvertretung game Hessen vier Forderungen an die Landespolitik gestellt, um die Rahmenbedingungen für die Gamesbranche in der Region nachhaltig zu verbessern.

Obgleich Hessen zu den wirtschaftsstärksten Bundesländern gehört, kann Unterstützung für die regionalen Gamesunternehmen im bundesweiten Vergleich kaum mithalten. Zu den zentralen Forderungen von game Hessen gehört daher die Steigerung der regionalen Gamesförderung auf jährlich drei Millionen Euro. Zugleich bedarf es einer entsprechenden, lokalen Förderinstitution. Auch eine gezielte Unterstützung von Start-ups und neuen Unternehmen sei notwendig, zum Beispiel mit einer gesonderten Gründungsförderung, damit neue Unternehmen nicht in andere Bundesländer abwandern.

Zusätzlich wird eine zentrale Anlaufstelle für hessische Unternehmen gefordert, die bei der Vernetzung unterstützen und bei den Möglichkeiten vor Ort beraten soll. Last but not least wird der Zugang zu Fachkräften thematisiert. In der Ankündigung heißt es: "Da der Bedarf nicht allein durch Expertinnen und Experten aus der Europäischen Union gedeckt werden kann, kommt den Ausländerbehörden vor Ort eine entscheidende Rolle zu. Diese müssen entsprechend befähigt werden: Es braucht schnelle und effiziente Prozesse, eine bessere Unterstützung der Unternehmen und insgesamt eine positive Willkommenskultur." Die vollständige Übersicht der Forderungen von game Hessen kann hier eingesehen werden.

"Eine starke Wirtschaft vor Ort, eine gute internationale Vernetzung und vielfältige Games-Branche: Hessen bringt alles mit, um zu den erfolgreichsten Games-Standorten in Deutschland zu gehören. Dennoch liegen wir bisher auf den hinteren Rängen im innerdeutschen Vergleich. Mit unseren vier Kernforderungen zeigen wir als game Hessen jetzt auf, an welchen Baustellen der Games-Politik vor Ort am dringendsten gearbeitet werden muss", sagt Claudia Stricker, Ansprechperson für die Regionalvertretung game Hessen. Jan Klose, ebenfalls Ansprechperson für die Regionalvertretung game Hessen, ergänzt: "Im Vergleich zu erfolgreicheren Games-Standorten in Deutschland fehlen uns in Hessen in beinahe allen Bereichen aktuell konkurrenzfähige Rahmenbedingungen. Dabei ist klar, was wir brauchen: Mit einer regionalen Games-Förderung, einer dedizierten Anlaufstelle für die Games-Branche mit Vernetzungs- und Beratungsangeboten, der gezielten Unterstützung von Gründenden und möglichst effizienten und unbürokratischen Ausländerbehörden vor Ort würde Hessen einen riesigen Sprung nach vorne machen."

"Insbesondere mit Blick auf die eigene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit muss Hessen selbst den Anspruch haben, zu den führenden Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin aufzuschließen. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Mit den vier Forderungen von game Hessen liegt jetzt auch ein Plan vor. Nun liegt der Ball im Feld der Politik", sagt game-Geschäftsführer Felix Falk.

game Hessen ist eine der Regionalvertretungen, die mit Unterstützung des game entstanden sind. Die vier Forderungen wurden gemeinsam mit den hessischen Gamesfirmen entwickelt. Zu den weiteren Regionalvertretungen gehören game Hamburg, game Saarland, game Schleswig-Holstein, game Rheinland-Pfalz, game Baden-Württemberg und game Norddeutschland, in der die Regionen Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen sind.

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Marcel Kleffmann
Marcel Kleffmann is Chief of Content of GamesMarket and our B2B and B2C expert for hardware, market data, products and launch numbers with more than two decades of editorial experience. (marcelDOTkleffmannATgamesmarktDOTde)
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