Umsetzungen für Handys und die PlayStation-Version von "Resident Evil 4" waren die Triebfedern des Capcom-Umsatzes im abgelaufenen dritten Quartal. Der Nettogewinn legte um sagenhafte 400 Prozent zu.

Capcom verdiente gut im dritten Quartal. Mit Stichtag 31. Dezember bilanzierte der japanische Publisher 47,925 Mrd. Yen Umsatz (rund 338 Mio. Euro) - ein Plus von 12,8 Prozent im Jahresvergleich. Triebfedern waren die Umsetzungen für Handys, die seit dem abgelaufenen Quartal von einer eigenen Division vermarktet werden, sowie die PlayStation-2-Version von "Resident Evil 4". Über den Erwartungen entwickelten sich zudem "Monster Hunter: Freedom" und "MegaMan Battle Network 6". Der Umsatzanteil der Home Video Games Division beläuft sich auf gut 61 Prozent.

Diese Verkaufserfolge zusammen mit den hohen Gewinnmargen - vor allem im neuen Geschäftsfeld Mobile Games - ließen den Unternehmensgewinn explodieren. Um 418,1 Prozent von 1,4 Mrd. Yen (ca. zehn Mio. Euro) auf nun 7,427 Mrd. Yen (rund 52 Mio. Euro) stieg der Nettogewinn an. Gut 31 Prozent des Konzerngewinns wurde mit Spielen für PC und Konsole erwirtschaftet.

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