CDV bereitet sich weiter auf den Börsengang vor. Derzeit sei CDV in Verhandlung mit verschiedenen externen Entwicklern, heißt es aus Karlsruhe. Ziel sei es, das eigene Produktportfolio nach dem Börsengang deutlich auszubauen.

CDV will seinen Produktausstoß deutlich erhöhen. Dabei sollen nicht nur die internen Entwicklungsressourcen ausgebaut werden, CDV will auch auf externe Firmen setzen. Wie der Publisher mitteilt, steht man in Kontakt mit einer Reihe von Entwicklungsfirmen. Aus Standortgründen sei man vor allem auch an deutschen Entwicklern interessiert, für die das Angebot eine ernstzunehmende Chance sei. Der Grund für dieses Engagement von CDV liegt im geplanten Börsengang. Bereits vor zwei Monaten hatte CDV gemeldet, einen Gang an die Börse zu prüfen. In einer entsprechenden Pressemitteilung wurde dann die konkrete Absicht formuliert: "Nachdem die deutsche Börse auch im risikoreicheren Zukunftssegment international stark aufgeholt hat und zu Risikofinanzierung bereit ist, will CDV als erster deutscher Computer-Entertainment-Publisher den Börsengang wagen."

CDV will sich mit diesem Schritt in die Lage versetzen, ähnlich wie ausländische Wettbewerber mehrere vielversprechende Spieleentwicklungen zu finanzieren und diese dann anschließend auf dem internationalen Parkett zu vermarkten. Doch nicht nur im Spielesegment plant CDV eine Ausweitung des Geschäfts: Bereits Anfang Juli konnte der Publisher ein Team aus Kroatien gewinnen, das Anwendungssoftware und Internettools entwickelt. Zudem ist CDV eine Kooperation mit Fuji Magnetics eingegangen.Dabei geht es um den Vertrieb der IBM-Spracherkennungssysteme, die in Deutschland exklusiv von Fuji Magnetics vermarktet werden. CDV wird diese mit Fuji Magnetics unter der Marke "Easy Speak Gold" vertreiben.

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