Der deutsche Markt für Consumer-Electronics-Produkte ist gfu-Angaben zufolge im letzten Jahr um 8,3 Prozent auf 19,98 Mrd. Euro gewachsen. Rund die Hälfte des Gesamtumsatzes entfiel auf die klassische Unterhaltungselektronik.

Die deutsche Unterhaltungselektronikbranche hat im Jahr 2004 ein Umsatzplus von 8,3 Prozent auf 19,98 Mrd. Euro verzeichnet. Gut die Hälfte des Gesamtumsatzes (10,78 Mrd. Euro) entfiel auf die klassische Unterhaltungselektronik. Wie die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mitteilt, seien damit die eigenen Prognosen deutlich übertroffen worden. Erfreuliches Wachstum verzeichnete demnach besonders der TV-Bereich mit seinen neuen Bildschirmtechnologien LCD, Plasma und Projektion. Aber auch Festplatten- und DVD-Rekorder sowie MP3-Player verbuchten wieder deutliche Zuwächse. Bei den Fernsehgeräten gehe der Trend eindeutig zum Kinoformat 16:9. Schrittmacher sei neben den neuen Displaytechnologien auch weiterhin die DVD als Medium für den Spielfilmgenuss zu Hause. So wurden 151 Prozent mehr DVD-Rekorder als im Vorjahr abgesetzt und eine Umsatzverdoppelung auf 325 Mio. Euro bilanziert. Ein zehnprozentiger Rückgang war bei DVD-Playern zu verzeichnen: 2004 wurden noch rund 5,1 Mio. Stück verkauft. 2004 war vor allem das Jahr der Festplattenrekorder (PVR), von denen den Angaben zufolge 125.000 Stück über die Ladentische gingen (2003: 35.000).

Für das Jahr 2005 gibt sich die gfu optimistisch und geht bei der klassischen Unterhaltungselektronik von einem Wachstum von 4,5 Prozent auf mehr als elf Mrd. Euro aus. "Wir haben eine ganze Reihe von Gründen, optimistisch in das Jahr 2005 zu gehen und darüber hinaus mit Spannung auf die Internationale Funkausstellung 2005 zu blicken", sagte Dr. Rainer Hecker, gfu- Aufsichtsratschef. Mobile digitale Geräte erschlössen überall und zu jeder Zeit jede Art von Unterhaltung, Information und Kommunikation. Dazu verleihe die auch in Europa beginnende HD-Revolution in der Fernseh- und Videotechnik dem Begriff Heimkino eine ganz neue Bedeutung, so Hecker weiter.

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