Wie versprochen spendet Lesser Evil einen Teil der Einnahmen aus "Death from Above" an ukrainische Hilfsorganisationen: insgesamt 10.000 Euro, einen Teil davon an Opfer des Nova-Kakhovka-Dammbruchs, hat die Münchner Firma um rcp-CEO Hendrik Lesser diese Woche überwiesen.

Lesser Evil, der Münchner Publisher hinter dem finnischen Drohnenspiel "Death from Above", macht sein Versprechen wahr: Der Großteil der Einnahmen aus dem Spiel, das via Kickstarter finalisiert wurde und seit Ende Mai auf Steam im Early Access verfügbar ist, sollte laut Lesser Evil nach Refinanzierung der Kosten an ukrainische Hilfsorganisationen gespendet werden. Die erste Spende wurde nun verschickt: Insgesamt 10.000 Euro hat Lesser Evil an Hilfsorganisationen überwiesen. Je 3.750 Euro gingen an Come Back Alive and Army of Drones, die auch in Zukunft weiter mit Spenden unterstützt werden sollen. Eine einmalige Spende von 2.500 Euro ging zudem an die ukrainische Organisation Rescue Now für die Opfer des Angriffs auf den Nova-Kakhovka-Staudamm.

"Ich war überwältigt von der positiven Resonanz, die Death From Above von den Spielern erhalten hat. Nachdem wir unser Spiel vor fast drei Wochen im Early Access veröffentlicht haben, hält sich die Gesamtbewertung bei 99 Prozent! Einfach gesagt, das ist erstaunlich, und ich muss jedem danken, der unserer Sache eine Chance gegeben, Death from Above gespielt und auf Steam bewertet hat. Aufgrund dieses positiven Feedbacks halten wir, was wir versprochen haben, und spenden erstmals 7.500 Euro an unsere Partner-Wohltätigkeitsorganisationen. Diese Spende ist nur die erste von hoffentlich vielen, die alle durch die Unterstützung unserer Spieler möglich werden. Gemeinsam werden wir etwas bewirken, Leute!", sagte Lesser Evil CEO Hendrik Lesser. "'Lesser Evil' wurde auf antiautoritären, antirassistischen und pro-demokratischen Prinzipien gegründet. Death From Above ist unser erstes Spiel und ein starkes Zeugnis für unsere Mission, die von Anfang an als Spenden- und Sensibilisierungsprojekt für die Menschen in der Ukraine geplant war. Wir sehen diese Spende als konkreten Beweis dafür, dass Spiele eine aktive Kraft für das Gute in der Welt sein können."

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Pascal Wagner
Pascal Wagner is Chief of Relations of GamesMarket and Senior Editor specialised in indie studios, politics, funding and academic coverage.
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