Cinram verdient trotz Umsatzplus weniger
Der kanadische Duplizierer Cinram hat seinen Umsatz im 2. Quartal zwar um sechs Prozent steigern können, weist wegen Tilgung von Verbindlichkeiten aber ein fast halbiertes Nettoergebnis aus.
Cinram hat die Zahlen für das am 30. Juni abgelaufene 2. Quartal vorgelegt. Demnach stieg der Gesamtumsatz gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um sechs Prozent auf 450 Mio. Dollar. Davon entfielen 341 Mio. Dollar auf den nordamerikanischen Markt (plus drei Prozent), während der Umsatz in Europa vor allem dank des neuen Kunden Twentieth Century Fox Home Entertainment um 14 Prozent auf 109 Mio. Dollar zulegte. Die Umsätze im DVD-Segment verbesserten sich im 2. Quartal um zehn Prozent auf 219 Mio. Dollar; auch hier machten sich die Fox-Aufträge in Europa bemerkbar. DVD machte im Berichtszeitraum 49 Prozent des Gesamtumsatzes aus, mit VHS setzte Cinram weniger als ein Prozent um (3,2 Mio. Dollar). Einen Abwärtstrend verzeichnete das CD-Geschäft (Audio-CD und CD-ROM). Hier ging der Umsatz um elf Prozent auf 64,7 Mio. Dollar zurück. Das CD-Segment generierte im 2. Quartal nur noch 14 Prozent des Cinram-Umsatzes (Q2 / 04: 17 Prozent).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag mit 76 Mio. Dollar in etwa auf Vorjahresniveau. Der Nettogewinn ging jedoch vor allem aufgrund von Tilgungen von Verbindlichkeiten von 8,5 Mio. Dollar oder 15 Cents je Aktie im 2. Quartal 2004 auf nun 4,6 Mio. Dollar oder acht Cents je Aktie zurück.