De Metz soll Vivendi Universal verschlanken
Robert de Metz ist zum neuen Vice President von Vivendi Universal ernannt worden. Er soll den Konzern auf die profitablen Bereiche eindampfen.
Robert de Metz ist zum neuen Vice President von Vivendi Universal (VU) ernannt worden. Er soll den Konzern auf die profitablen Bereiche eindampfen. Der 50-Jährige wird sich vorrangig - in Zusammenarbeit mit COO Jean-Bernard Levy und CFO Jacques Espinasse - mit den Beteiligungen des Medienimperiums beschäftigen. Zuvor war de Metz unter anderem als CEO für das Bankhaus Paribas SA tätig. Einer seiner ersten Schritte soll der Verkauf des Verlagsarms Vivendi Universal Publishing (VUP) sein, der laut Experten zwischen vier und sechs Milliarden Euro einbringen soll. VUP erzielte im ersten Halbjahr 2002 einen Umsatz von 2,14 Milliarden Euro. Die Games-Sparte will VU jedoch behalten, hieß es in Paris. Insgesamt will VU in kurzer Zeit Firmenanteile im Wert von etwa zehn Milliarden Euro abstoßen, um die Schuldenlast von insgesamt 19 Milliarden Euro zu verringern. Im Gespräch ist diesbezüglich auch der Verkauf von Anteilen am Telekomm-Unternehmen SFR.