Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar
Die Schatten von Mordor bedrohen Mittelerde. Doch tausende Krieger stemmen sich Online dem Bösen entgegen. Und jetzt auch ich - als mutiger, kleiner Hobbit.
Noch herrscht Sonnenschein im Auenland: saftiges Grün und wolkenfreies Blau bis zum Horizont. Doch düstere Wolken ziehen auf - die Vorboten des Bösen. Auf einen Hobbit lauern da draußen viele Gefahren. Trotzdem: Für einen Halbling stehe ich - cleverem Set-up sei Dank - eigentlich nicht schlecht da. Charakterkopf, muskulöse Figur und vom Start weg eine wehrhafte Rüstung.
Auch die Eigenschaftswerte sind gut gewählt: Trotz meiner Stärke bin ich recht flink unterwegs. Und ich werde mich weiterentwickeln, kann mir Fähigkeiten als Krieger, Heiler oder Magie aneignen. Auch, wenn mir schon zu Beginn des Abenteuers klar wird, dass es um Mittelerde viel schlimmer steht als erwartet. Doch spätestens in Bree stelle ich fest: Ich bin nicht allein. Unzählige andere Hobbits, Menschen, Zwerge und Elben tummeln sich hier - Wesen, die ich bisher nur aus Erzählungen kannte.
Mit Gefährten im Gepäck
Mit Hilfe eines Zauberdings namens Headset spreche ich sogar mit ihnen. Und prompt verbünden wir uns, bieten dem Bösen gemeinsam Einhalt. Abenteurer aus ganz Mittelerde kommen hier zusammen, tauschen Erfahrungen aus, treiben Handel und besuchen Lehrmeister, um sich neue Fähigkeiten anzueignen. Und suchen Gefährten für gefährliche Abenteuer.
Im "Tänzelnden Pony" treffe ich das erste Mal auf Streicher. Er hat bereits Frodo und seinen Gefährten geholfen, jetzt ist er mir behilflich. Beschafft mir Aufträge, damit ich zu Geld und Ausrüstung komme. Schwert, Rüstungsteile, Münzen, Nahrung, Hammer, Erze - all das kann ich in meinen fünf Taschen wunderbar verstauen und bei Bedarf mit wenigen Mausklicks nutzen. Später treffe ich Gandalf den Grauen, dann den kauzigen Tom Bombadil. Bei den Göttern - in Mittelerde ist richtig was los!
Gemeinsam sind wir stark
Ein Abenteuer verschlägt mich in Hügelgräber voll Untoter und Spinnen. So etwas überlebst du nur als Team. Ich schleiche mich an einer Riesenspinne vorbei, versetze dem Monster mehrere Hiebe in den Rücken. Schwert zur Linken und Schild zur Rechten, bin ich gut gewappnet. Zur Not wechsle ich via Aktionsleiste zu Breitschwert, Armbrust oder Bogen. Auch auf meine Begleiter kann ich mich verlassen. Der Jäger verschießt Pfeile im Sekundentakt, und der Barde weckt mit seinen Minnesängen neue Lebenskraft in uns.
Auf meinen Reisen lerne ich schnell die Dienste der Stallmeister schätzen, die mir ihre Rosse anvertrauen. Mit Level 35 werde ich mir ein eigenes Reittier zulegen. Inzwischen lerne ich viele Freunde kennen, entdecke unzählige Schätze, sehe Städte wie Bruchtal und Bree.
Streiter für das Gute
Und immer wieder höre ich von den Gefährten, die aufgebrochen sind, der Herrschaft des Bösen ein Ende zu bereiten. Als Einzelner vermag ich sie kaum zu unterstützen. Doch wenn sich die freien Völkern von Mittelerde vereinen, können sie die Kräfte des Finsternis ein für alle Mal vernichten.
Fazit: Endlich gibt es ein Onlinerollenspiel, das ereignisreiches Gameplay mit der faszinierenden Fantasywelt von Tolkiens Werk verknüpft. Die Quests begeistern mit Tiefe und Story, sprühen vor Witz und Charme. Ein Game, das über Monate und vielleicht sogar Jahre fasziniert.