An der FH Münster haben Design- und Informatikstudierende neun Mini-Games in einem interdisziplinären Seminar konzipiert und realisiert. Die Arbeitsteilung soll der Situation "wie im echten Leben" möglichst nahekommen.

Design- und Informatikstudierende der FH Münster haben in einem interdisziplinären Projekt gemeinsam Mini-Spiele ausgedacht und realisiert. Insgesamt neun kurze Spiele sind im Seminar "Five Minutes - Entwicklung eines Mini-Games" entstanden - unter der Leitung von Prof. Dr. Kathrin Ungru vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik (ETI) und Prof. Tina Glückselig sowie Prof. Henning Tietz vom Fachbereich Design der Münster School of Design (MSD).

"Die entstandenen Spiele sind wirklich originell und sehr unterhaltsam - es ist beeindruckend, was die Studierenden in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben", erklärt Glückselig. "Von den ersten Ideenskizzen, der Planung der einzelnen Spielprozesse und der Gestaltung aller Spiel- und Interfaceelemente bis hin zur Entwicklung und Software-Programmierung waren völlig unterschiedliche Fähigkeiten, Kenntnisse und Techniken gefordert", sagt die Professorin für interaktive und Online-Medien.

"Die Zusammenarbeit ist für die Studierenden beider Fachbereiche sehr gewinnbringend, weil sie nur durch die Kombination ihrer Kompetenzen solche komplexen Projekte auch wirklich umsetzen können", ergänzt ihre Kollegin Ungru, Professorin für Visual Computing. "Das ist eine Arbeitsteilung, wie sie im echten Berufsleben an der Tagesordnung ist." "Wir verfolgen einen interdisziplinären Ansatz, durch den sich fächerübergreifende Projekte im Bereich interaktive, visuelle Medien, insbesondere in den Fachgebieten Virtual Reality und Game-Entwicklung, realisieren lassen", erläutert Tietz, Professor für Bewegtbild und Game-Entwicklung, die Beweggründe der HochschullehrerInnen für ihre Kooperation in der Lehre. Die drei Professoren bieten regelmäßig gemeinsame Seminare an.

Die interdisziplinäre Herangehensweise kam bei Studierenden gut an: "Es war eine außergewöhnliche Erfahrung, in einem Team zu arbeiten, das auf so unterschiedliche Begabungen zugreifen kann und hat auf jeden Fall meinen Horizont erweitert", sagt Informatikstudentin Ute Schmidt. "Besonders spannend war für mich, wie viel Einblicke wir während der Zusammenarbeit in die Arbeitsweise von Entwicklerinnen und Entwicklern bekommen haben. Letztendlich haben wir uns sogar auch in bestimmte Prozesse mit eingearbeitet und verschiedene Aufgaben übernommen, an die ich mich vorher bestimmt nicht herangetraut hätte", ergänzt Johanna Oehmen, ihre Kommilitonin vom Fachbereich Design. Last but not least hoffen alle Projektgruppen, dass ihre Mini-Games es auch tatsächlich auf den Markt schaffen.

Folgende Mini-Games werden von der FH beispielhaft genannt: "Ein kleiner Oktopus, der sich in den Untiefen des Meeres gegen Fressfeinde zur Wehr setzen muss, ein Waschbär, der im dunklen Wald herumliegenden Müll einsammelt oder ein Escape-Room-Spiel, in dem ein gruseliges Monster besiegt werden muss."

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Marcel Kleffmann
Marcel Kleffmann is Chief of Content of GamesMarket and our B2B and B2C expert for hardware, market data, products and launch numbers with more than two decades of editorial experience.
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