Im 1. Quartal 2005 konnte die deutsche Videoindustrie die Umsätze erneut auf Rekordniveau steigern. Deutsche Produktionen hatten daran einen großen Anteil.

Der deutsche Videomarkt hat im 1. Quartal 2005 mit 407,8 Mio. Euro Umsatz erneut ein Rekordergebnis eingefahren, teilte der BVV - Bundesverband Audiovisuelle Medien mit. Gegenüber dem 1. Quartal 2004 bedeutet dies eine Steigerung um 12,8 Prozent. Annähernd drei Viertel aller Umsätze (303 Mio. Euro) kamen über den Verkauf von DVDs zustande. Hier stiegen die Umsätze um über 20 Prozent. Gebremst wurde das Wachstum durch den Preisverfall. Der Absatz stieg sogar um 31 Prozent auf 23,9 Mio. verkaufte DVDs.

VHS stand mit dem Verkauf von 2,3 Mio. Kassetten noch für einen Umsatz von 18,5 Mio. Euro. Der restliche Umsatz (86,3 Mio. Euro) kam über den Verleih zustande. Die Anteile der VHS am Umsatz und Absatz bewegen sich nur noch im einstelligen Bereich.

Der deutsche Film feierte im 1. Quartal auf DVD große Erfolge. Der meistverkaufte Titel war Michael "Bully" Herbigs "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" (Universum Film), "Der Untergang" (Constantin/Highlight) schaffte es auf Platz drei im Quartalsranking. Zweitplatzierter Titel war "Troja" (Warner), der mit Wolfgang Petersen immerhin einen deutschen Regisseur vorweisen kann.

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Game Confirms German Pavilion and Considers Situation GDC Organisers as “Unfair”
Felix Falk, Managing Director game - The German Games Industry Association | Picture: Dirk Mathesius

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By Stephan Steininger 2 min read
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