devcom meidet gamescom-Überschneidung und integriert Respawn
Nach dem erfolgreichen Debüt 2017 drehen die Verantwortlichen zur Optimierung an den Stellschrauben des Entwicklerevents. Die Respawn, einst eigenständiges Event, wird als Track in die devcom integriert, eine zeitliche Überschneidung mit der gamescom durch Straffung vermieden.
2017 erwies sich die devcom schon bei ihrem Debüt als würdige Nachfolgerin der GDC Europe im Vorfeld der gamescom. Trotzdem versäumen es die Veranstalter nicht, zum zweiten Jahr leichte Korrekturen an den Stellschauben der Entwicklerkonferenz vorzunehmen. So wird beispielsweise die Respawn als eigenständiger Track vollumfänglich in die devcom integriert. Eine sinnvolle Entscheidung, da die einst seperat und als Gegenentwurf zur GDCE konzipierte Veranstaltung bereits 2017 zumindest räumlich Teil der devcom war.
Nicht weniger sinnvoll ist die Entscheidung, die devcom auf zwei Tage zu verkürzen. Sie findet 2018 am 19. und 20. August statt, also am Sonntag und am Montag vor der gamescom. Auf diese Weise fällt die Überschneidung mit dem Fachbesuchertag der Messe weg. An dem Tag haben die wenigsten Besucher noch Zeit, um sich Vorträge anzuhören. Als weitere Optimierungsmaßnahme werden der Businessbereich sowie der Indie-Bereich der devcom vergrößert.
"Nach der erfolgreichen devcom-Premiere 2017 wollen wir 2018 in jedem Bereich noch besser werden. Entsprechend haben wir gemeinsam mit unseren Partnern BIU und Koelnmesse gezielt das Konzept optimiert. Wir nehmen das Beste von der Respawn und integrieren diese Elemente nahtlos in die devcom. So können wir an zwei Tagen ein rundum durchdachtes Konferenz-Erlebnis präsentieren, dass sich noch besser in die gamescom-Woche integriert", so Hans Ippisch, CEO der Computec Media Group und Geschäftsführer von Aruba Events, welche die devcom in Zusammenarbeit mit BIU und Koelnmesse veranstaltet.