DFC watscht Nokia und Nintendo ab
Die Marktforscher von DFC Intelligence haben ihr eigenes E3-Fazit gezogen und den Auftritt sowohl von Nintendo als auch von Nokia herb kritisiert.
Die Marktforscher von DFC Intelligence haben die diesjährige Electronic Entertainment Expo (E3) sehr gemischt resümiert. Gut kam vor allem Sony Computer Entertainment weg. Besonders die Ankündigung des PlayStation Portable stieß bei den Marktforschern auf Beifall. Dank PSP werde sich der Umsatz mit Portable Games von 1,7 Mrd. Dollar in diesem auf 3,4 Mrd. Dollar in 2005 verdoppeln. Microsoft attestiert DFC eine "solide" Show. Nintendo und Nokia hingegen mussten von den Marktforschern 'Prügel' einstecken. Die Präsentation des "N-Gage" bezeichnete DFC als "wohl schlechteste E3-Hardwarepräsentation seit dem Apple Pippin" im Jahr 1996. Nintendo wiederum hat nach Meinung der Marktforscher den Massenmarkt aus den Augen verloren. Um die von Nintendo angestrebte Vernetzung in vollem Umfang nutzen zu können, sei eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte, Kabel und Software nötig. Als "totalen Fehlschlag" wollte die DFC den Nintendo-Auftritt allerdings nicht bezeichnen. Vor allem die wieder erstarkte Unterstützung der großen japanischen Hersteller könnte für gute Absätze beim GameCube sorgen. Außerdem erwirtschafte Nintendo nach wie vor Gewinn.