Die New-Media-Förderung des MBB verzeichnete 2021 ein Rekordjahr
Das Medienboard Berlin-Brandenburg blickt auf ein Rekordjahr zurück. 2021 erreichten die New-Media-Fördermittel die Rekordsumme von 5,6 Millionen Euro. 46 Games, Multiplattform-, Virtual- und Augmented-Reality-Projekte wurden mit 3,7 Millionen Euro gefördert.
Die New-Media-Förderung des Medienboard Berlin-Brandenburgs verzeichnete 2021 ein Rekordjahr. Im vergangenen Jahr erreichten die Fördermittel die Rekordsumme von 5,6 Millionen Euro. Insgesamt wurden 46 Games, Multiplattform-, VR- und AR-Projekte mit 3,7 Millionen Euro gefördert. 29 Serielle Formate wurden in Entwicklung und Produktion mit 1,9 Millionen Euro unterstützt. Das Antragsvolumens steigerte sich um 20 Prozent - eine Million Euro mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben in der Region belaufen sich auf 15,9 Millionen Euro. Letzteres ist eine Steigerung um fünf Millionen Euro in den letzten drei Jahren.
Medienboard-Geschäftsführer Helge Jürgens: Games sind der am stärksten wachsende Bereich der Kreativwirtschaft. Darüber hinaus haben sie auch künstlerischen Erfolg und sind ein wichtiger Gestaltungsfaktor des digitalen Wandels. Die Förderung von Innovativen Audiovisuellen Inhalten unterstützt den Einsatz von neuen Produktionstechnologien. Virtual Production wächst und ermöglicht neues digitales Storytelling auch für Serien."
Das MBB hebt hervor: "Für den Deutschen Computerspielpreis (DCP) 2022 ist das MBB-geförderte Game Kraken Academy!! von Happy Broccoli Games in der Kategorie "Bestes Gamedesign" nominiert. 2 der nominierten ?Spielerinnen/Spieler des Jahres? kommen aus der Region: Maximilian Knabe (HandOfBlood) und Matthias Remmert (Knochen). Darüber hinaus sind Paintbucket Games und Wooga aus Berlin als "Studio des Jahres" von 3 Nominierten im Wettbewerb in dieser Kategorie!"
Zu den MBB-geförderten Spielen gehören auch "Dorfromantik" von Toukana Interactive, "The Wagadu Chronicles" von Twin Drums und "Ocean" von Jo-Mei Games als Nachfolgeprojekt von "Sea of Solitude." "Ocean" wurde mit 300.000 Euro gefördert.
Die Aktivitäten im VR-Bereich werden folgendermaßen zusammengefasst: "Le Bal de Paris di Blanca Li", eine Koproduktion von Actrio Studio, Potsdam, gewinnt als "Best VR Experience" in der Sektion Venice VR Expanded, "Kusunda" und "Bystanding feiern Weltpremieren bei Tribeca Immersive (Tribeca Filmfestival), "Myriad" präsentiert sich bei den VR Days Europe und beim Raindance Immersive in London und die deutsch-kanadische Koproduktion "Chomsky vs. Chomsky" bei Sundance VR. Im Rahmen des Sonderprogramms Digitale Filmproduktion stellt Berlin-Brandenburg 2021-2022 insgesamt 13 Mio. Euro zur Verfügung, das vom MBB zusätzlich zur klassischen Förderung verwaltet wird. Die innovative VR-Experience "Ernst Grube - Das Vermächtnis", die die volumetrische Aufzeichnungstechnik des Volucaps nutzt, erhält 2021 Unterstützung aus dem Sonderprogramm."