6,2 Mrd. Dollar wurden laut Superdata im September weltweit mit der digitaken Spielevermarktung umgesetzt; fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Dank des neuen Add-Ons hat "Destiny" einen Sprung bei Umsatz und Charts gemacht.

Der September war ein weiterer, guter Monat für die Digitalumsätze der Spielebranche. Dies geht aus den neuen Daten hervor, die Superdata jetzt veröffentlichte. Das US-Unternehmen beziffert die globalen Umsätze mit der Digitalvermarktung von Games auf 6,2 Mrd. Dollar. Damit lag der September um rund fünf Prozent über dem Vorjahr. Verglichen mit den Wachstumsraten der vergangenen Monate war der September ein Monat mit eher geringerer Wachstumsdynamik. Meist legte der Digitalumsatz auf Monatsbasis im Vergleich zum Vorjahr zwischen acht und elf Prozent zu.

Das größte und dynamischste Segment ist und bleibt der Mobile-Games-Markt, wo "Pokémon Go" trotz der zuletzt sinkenden Umsatzzahlen auf Platz eins der Charts bleibt. Superdata selbst legt in seiner öffentlichen Auswertung den Fokus auf das Konsolensegment. Der Digitalumsatz im September mit Konsolenspielen lag bei 493 Mio. Dollar, fast 100 Mio. Dollar mehr als im August. Der Aufsteiger des Monats heißt dabei "Destiny". Durch den Release des Add-ons stieg der Digitalumsatz von "Destiny" von 7,2 Mio. Dollar im August auf 59,1 Mio. Dollar im September.

Superdata selbst rechnet damit, dass sich der Wettbewerb im Konsolensegment in den kommenden Wochen noch einmal deutlich verschärfen wird. Bereits im September hätten sich zahlreiche Triple-A-Titel in der Hitliste getummelt und viele weitere Spiele mit erheblichen Digitalpotenzial werden bis Weihnachten noch folgen.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.