Um neun Prozent ist der globale Umsatz mit den digitalen Vermarktungsformen von Games im April gestiegen. Ein Highlight laut SuperData ist "PlayerUnknown's Battleground", das es schon als Early-Access-Spiel in die Top Ten schafft.

7,7 Mrd. Dollar Umsatz hat die Spielebranche im April allein mit der Digitalvermarktung von Games weltweit erwirtschaftet. Dies gaben jetzt die Marktforscher von SuperData bekannt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von neun Prozent. Nach Segmenten sei der Bereich Mobile Games, der mit Abstand größte Teilmarkt, um acht Prozent gewachsen. Der Umsatz mit Free-to-play-MMOs stieg um satte 27 Prozent. Leicht rückläufige Tendenzen gab es hingegen bei den Social Games, den Vollpreis-PC-Spielen, im Konsolenmarkt sowie bei den Pay-to-play-Mobile-Spielen.

Wie in jedem Monat hob SuperData auch für April einige Entwicklungen hervor. So sei der US-Digitalspielemarkt zwar im Vergleich zum April 2016 gewachsen, im Vergleich zum Vormonat März 2017 habe er sich jedoch rückläufig entwickelt. Das ist insofern bemerkenswert, da der Digitalmarkt durch die hohe Bedeutung des Mobile-Segments weit weniger volatil und von Triple-A-Neuheiten abhängig ist als beispielsweise das klassische Konsolengeschäft.

Eine weitere Besonderheit sei das Spiel "PlayerUnknown's Battlegrounds". Der Titel des Studios Bluehole schaffte es auf Platz sieben der PC-Umsatz-Charts. Obwohl noch im Early-Access-Programm lag es nach Umsatz im April bereits vor der PC-Version von "Overwatch" und von "CounterStrike: GO". Anders als üblich konkretisierte SuperData deshalb auch den Umsatzwert, den man für das Spiel errechnet habe. Laut den Marktforschern hat "PlayerUnknow's Battlegrounds" im April digital und weltweit 34 Mio. Dollar umgesetzt.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.