Die Digitalvermarktung von Games hat global im Februar weiter zugelegt. Allerdings zeigen die neuesten Daten von Superdata eine Verlangsamung des Wachstums.

7,83 Milliarden Dollar - so viel Umsatz generierte die Gamesbranche im Februar 2017 weltweit mit allen digitalen Vermarktungsformen von Spielen. Das geht aus dem neuen Monatsreport der US-Marktforscher Superdata hervor. Im Jahresvergleich wuchs der digitale Spielemarkt also um vier Prozent. Das Wachstum hat sich demnach verlangsamt. Vor allem das Digitalgeschäft auf Konsole wuchs mit acht Prozent deutlich moderater als im Vorjahr. 2016 attestierte Superdata dem Konsolensegment fast durchgehend zweistellige Wachstumsraten.

Wie in jedem Monat griff sich Superdata auch diesmal einige punktuelle Entwicklungen heraus. So zeige ein Vergleich der Februardaten von "FIFA 17" mit den Februardaten aus dem Vorjahr von "FIFA 16", dass die aktuelle Version deutlich langlebiger sei. Im Bereich der First Person Shooter kommt Superdata zu dem Schluss, dass "Battlefield 1" im Februar zwar mehr Spiele digital verkaufte, als "Call of Duty: Infinite Warfare" und "Titanfall 2" zusammen, geht es aber rein um Zusatzinhalte, liegt "Infinite Warfare" vorne. Dass das erste Add-On von "Battefield 1" erst im März erscheint, erwähnt Superdata allerdings nicht.

Last not least habe Ubisofts neue IP "For Honor" auch im Digitalmarkt einen guten Einstand hingelegt. Zwischen dem Release am 14. Februar und Monatsende seien über 700.000 Units verkauft worden, so Superdata.

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Written by

Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.