Die "Command & Conquer"-Serie gehört zu den erfolgreichsten Properties der Gamesbranche. Doch im selben Maß wie die Fangemeinde auf die Veröffentlichung des dritten Teils - "Tiberian Sun" - wartet, stehen auch potentielle Trittbrettfahrer mit inoffiziellen Add-On-Produkten bereits. Virgin Interactive hatte bei dem Release von "Alarmstufe Rot" mit rund 30 dieser Titel zu kämpfen. Electronic Arts, Publisher von "Tiberian Sun", will sich dieser Herausforderung schon frühzeitig stellen und zeigte jetzt Entschlossenheit: "Virgin ging damals gerichtlich gegen diese Trittbrettfahrer äußert erfolgreich vor. Auch wir werden hier nicht tatenlos bleiben und alles unternehmen, den Vertrieb und den Handel mit inoffiziellen 'Add-Ons' von vorne herein zu unterbinden", machte Dr. Gerhard Florin, Geschäftsführer von EA, deutlich. Der Publisher wird beispielsweise mit dem selben Anwalt zusammenarbeiten, der auch Virgin unterstützte. Laut Florin wird EA diese Haltung nicht nur für die "C&C"-Produkte, sondern auch für alle anderen EA-Properties wahren.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.