Der Finanzreport für das zweite Quartal des Geschäftsjahres von Electronic Arts weist einen Rückgang der Einnahmen auf 1,15 Milliarden Dollar auf, was etwa 970 Millionen Euro entspricht.

EA hat im letzten Quartal, welches am 30. September endete, einen Rückgang der Einnahmen um 14 Prozent zu verzeichnen. Im Q2 2019 konnte das Unternehmen noch 1,35 Milliarden Dollar verbuchen, umgerechnet 1,1 Milliarden Euro, dieses Jahr waren es 1,15 Milliarden Dollar bzw. 970 Millionen Euro. Dieser Rückgang steht der Veröffentlichung von großen Titeln wie "Star Wars: Squadrons" oder "Madden NFL 21", dem steigenden Erfolg von "Apex: Legends" und den Corona-Maßnahmen gegenüber, welche eigentlich als förderlich für die Spiele-Branche gelten.

"Das ist eine Welt, in der wir nie zuvor waren. Wir wollen vorsichtig [mit Prognosen] sein, weil es sich um eine Welt handelt, in der wir uns noch nicht lange bewegen", so Chief Financial Officer und Chief Operating Officer von EA Blake Jorgensen (via GamesBeat).

Einen leichten Anstieg gab es jedoch bei den Life Services: Von 768 Millionen Dollar im letzten Jahr, was 648 Millionen Euro entspricht, sind diese 2020 auf 869 Millionen Dollar angestiegen, also etwa 733 Millionen Euro. Dazu passt, dass "Fifa 20" inzwischen fast 35 Millionen Spieler auf allen Plattformen verzeichnet und der bereits angesprochene Erfolg von "Apex Legends". Des Weiteren hat der Abo-Dienst EA Play die Marke von 6,5 Millionen Kunden überschritten.

Im Rahmen des Berichts hat EA außerdem angekündigt, in den nächsten zwei Jahren Aktien im Wert von bis zu 2,6 Milliarden Dollar bzw. 2,19 Milliarden Euro zurückkaufen zu wollen. Gleichzeitig will man am 23. Dezember zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte eine Dividende ausschütten. Deren Höhe wird 17 Cents, entsprechend 14 Euro-Cents, pro Aktie betragen.

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