Das EHI Retail Institute veröffentlicht neue Zahlen in seinem Shopping-Center-Report 2018. Demnach bleibt NRW beliebtester Standort für Einkaufszentren, vor Bayern und Baden-Württemberg. Anders als im Vorjahr sind 2018 Neueröffnungen geplant.

Laut den Ergebnissen der diesjährigen Untersuchung des EHI Retail Institute ist Nordrhein-Westfahlen ein besonders beliebter Standort für Shopping-Center. Sowohl in der Anzahl, als auch in der Gesamtfläche steht NRW im Ranking vor den anderen deutschen Bundesländern. In einigem Abstand stehen an zweiter und dritter Stelle Bayern und Baden-Württemberg.

Aufgrund der schon bestehenden Menge an Shopping-Centern, lässt es NRW laut EHI hinsichtlich der Planung für Neueröffnungen langsamer angehen. Von insgesamt 29 geplanten Centern sollen nur vier im bevölkerungsreichsten Bundesland entstehen. Platz eins und zwei gehen hier an Bayern und Baden-Württemberg mit acht und sieben Shopping-Centern.

Mit den geplanten Neueröffnungen zeichnet sich auch eine Trendwende ab: In den letzten Jahren  der Boom der Einkaufszentren, trotz ihrer Beliebtheit. 2016 wurden nur drei neue Einkaufsstätten eröffnet, 2017 kam kein einziges Center dazu dazu.

Schon lange haben die Center-Betreiber ihren Fokus von purem Einzelhandel auf mehr Service-orientierte Angebote verlagert. Dabei spielt vor allem Gastronomie eine wichtige Rolle. Deshalb haben sich, gerade in den letzten Jahren, Food-Courts als integraler Teil der Zentren etabliert. Laut der EHI erwirtschaften Shopping-Center ein Fünftel der insgesamt 9,3 Mrd. Euro des Handelsgastronomieumsatzes.

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By Stephan Steininger 2 min read