Einzelhandelsumsatz: geteiltes Bild im Oktober
Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes erholte sich der Umsatz des deutschen Einzelhandels nominal leicht, während real ein erneuter Umsatzrückgang festgestellt wurde. Die großen Verlierer waren der Versandhandel sowie die Waren- und Kaufhäuser.
Die Daten zum Umsatz des deutschen Einzelhandels im Oktober zeichnen ein geteiltes Bild. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, wurden im Oktober nominal (in jeweiligen Preisen) 0,2 Prozent mehr und real (in konstanten Preisen) 0,7 Prozent weniger umgesetzt als im September. Beide Monate hatten 26 verkaufsoffene Tage. Kalender- und saisonbereinigt ergibt sich ein Minus von 1,2 Prozent nominal und 1,6 Prozent real.
Während der Lebensmitteleinzelhandel leicht zunehmen konnte, finden sich die großen Verlierer im Nonfood-Bereich. Insbesondere der Versandhandel (nominal -8, real -7,1 Prozent) und die Waren- und Kaufhäuser (nominal -10,3; real -9,7 Prozent) verloren kräftig. Alles in allem befindet sich der deutsche Einzelhandel nach neun Monaten noch leicht im Plus. Für den Zeitraum Januar bis September ermittelten die Wiesbadener Statistiker nominal 0,9 und real 0,5 Prozent mehr Umsatz als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.