Im Sommer bestellen die Menschen im Internet lieber für Sport, Garten und Freizeit, anstatt Elekronikwaren zu kaufen. Das geht aus dem eCommerce-Index hervor, den die Marktforschungsagentur metoda monatlich erstellt. Das Münchner Unternehmen analysiert dafür in 15 Kategorien die Bestellungen auf Amazon.

Im Juni ist im Online-Handel die Nachfrage nach Elektronik-Produkten gesunken. Das geht aus dem eCommerce-Index hervor, den die Münchner Marktforschungsagentur metoda monatlich auf Basis von Bestellung bei Amazon erstellt. Demnach sank im Juni der Wert in der Kategorie "Elektronik" auf 86 Punkte. Der Richtwert 100 entspricht dabei dem exakten Nachfrageniveau aus dem Januar 2017.

Insgesamt erfasst und analysiert die Münchner Agentur insgesamt Bestellungen der 1.500 nachfragestärksten Produkte in 15 Amazon-Hauptkategorien. Im Monat Juni ging die Nachfrage in 14 von 15 Kategorien im Vergleich zum Vormonat zurück. Im Schnitt über alle Kategorien ist ein Minus von 5,66 Punkten zu verzeichnen. Lediglich drei Kategorien schaffen einen Wert über 100 Indexpunkten, haben also mehr Nachfrage als im Referenzmonat Januar verzeichnen können.

Einen Grund für die nachlassende Nachfrage im Online-Handel suchen die Methoda-Experten in der Jahreszeit. Die Sommermonate verbringen viele Menschen im Urlaub und/oder mit Freizeitaktivitäten an der frischen Luft. Was aucherkläört, warum die Kategorien "Garten" und "Sport & Freizeit" im eCommerce-Index starkes Wachstum auch im Juni realisieren. Die Nachfrage nach Elektronik zieht dann im Regelfall erst im Herbst wieder.

"Das alljährliche Sommerloch ist im eCommerce ein altbekanntes Phänomen", so metoda-CEO Stefan Bures. "Nach den guten Werten im Mai kommt der harsche Einbruch nun umso plötzlicher. Erstmalig konnte der metoda eCommerce-Index dabei das sommerliche Nachfrageloch im Detail vermessen. Interessant wird es, wenn im Juli mit Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die bevölkerungsreichen Bundesländer in die Ferien starten."

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