Zum 31. März ist das Geschäftsjahr 2006 von Zubehörhersteller Logitech mit dem von den Schweizern üblichen Ergebnissen zu Ende gegangen. Zum inzwischen neunten Mal in Folge krönt ein neuer Umsatzrekord die Bilanz.

Seit nunmehr neun Jahren eilt Zubehörhersteller Logitech von Rekordumsatz zu Rekordumsatz. So auch im zum 31. März beendeten Geschäftsjahr, für das nun die Bilanz vorgelegt wurde. Der Konzernumsatz belief sich zum Stichtag auf 2,1 Mrd. US-Dollar, was einem Plus über Vorjahr von 15 Prozent entspricht. Ursprünglich wurde ein Umsatzplus von 17 Prozent angestrebt. Ein unerwarteter Einbruch im Geschäftsbereich Webcams war der einzige Wermutstropfen in die ansonsten hervorragenden Zahlen. Der operative Gewinn belief sich auf 231 Mio. US-Dollar, der Reingewinn auf 230 Mio. Dollar.

Rekordverdächtig ist auch, dass das vierte Quartal des vergangenen Geschäftsjahres der mittlerweile 34. Dreimonatszeitraum in Folge mit zweistelligen Umsatzzuwächsen darstellt. Um erneute zehn Prozent auf nun 513 Mio. Dollar stieg der Konzernumsatz zwischen Januar und März an. Operativ vermeldete Logitech einen Quartalsgweinn von 55,3 Mio. Dollar. Der Nettogewinn belief sich auf 56,2 Mio. Dollar.

"Im Zuge der weiteren Fokussierung auf die Verbesserung unserer Marktposition bei Webkameras mussten wir eine unerwartete generelle Abschwächung dieser Produktkategorie feststellen, was in diesem Bereich im vierten Quartal zu einem Umsatzrückgang führt, sodass wir unser Umsatzziel von plus 17 Prozent für das Gesamtjahr verfehlten," kommentierte Guerrino De Luca, Präsident und CEO von Logitech, den Geschäftsjahresverlauf und fügte hinzu "Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir im Laufe der nächsten Quartale das Wachstum bei Webkameras wieder ankurbeln können, indem wir unsere Marketingaktivitäten auf ein Wachstum des gesamten Bereichs ausrichten. Wir planen, unsere Partnerschaften optimal zu nutzen, um unsere Kunden verstärkt auf uns aufmerksam zu machen und die Aktivitäten in den Geschäften zu verstärken."

Vorm Kurs abbringen lässt sich der Peripheriehersteller jedenfalls nicht. Erneute 15 Prozent Umsatzplus werden bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres mit Stichtag 31. März 2008 angestrebt.

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