Erstmals CD-ROMs von BMG Ariola Miller
BMG Ariola Miller will erstmals auch CD-ROMs vermarkten. Ziel ist ein gemeinsamer Handelsauftritt von Tonträgern, Videos, CD-ROM und Merchandising. Mit der Verwendung einer DVD-Verpackung wettert BMG Ariola Miller zudem gegen die typischen Großboxen.
Neben dem Verkauf von Merchandising-Produkten, MCs und CDs hatte die BMG Ariola Miller im Sommer 1998 auch den Handel mit Videos zu ihren erfolgreichen Kinderserien selbst übernommen. Mit der Veröffentlichung interaktiver Lernsoftware wird das Repertoire jetzt noch einmal erweitert. Am 20. September kommt mit "Sesamstraße" der erste Titel auf den Markt, am 25. Oktober folgt "SimsalaGrimm". Anfang nächsten Jahres ist die Veröffentlichung von "TKKG" und "Tabaluga" geplant. Neue Wege geht das norddeutsche Unternehmen bei der Verpackung und Präsentation. Bisher werden CD ROM-Produkte in sogenannten Euro-Boxen angeboten. BMG Ariola Miller kritisiert, daß diese Schachteln aufgrund ihrer Größe nicht in das Standard-Regal für Tonträger passen und darum in der Software-Ecke angeboten würden. Um alle Produkte einer Marke gemeinsam präsentieren zu können, will die Unterhaltungsfirma ihre CD ROMs in der sogenannten Super-Juwel-Box anbieten, der üblichen DVD-Verpackung. Alle Produkte in einem Regal Das Argument, nur die große Schachtel biete genügend Raum für die nötigen Erläuterungen zu einer CD ROM, hält man in Quickborn für ungerechtfertigt. Auch ein umfangreicher Anleitungsteil könne über das DVD-Booklet problemlos transportiert werden. Einen wichtigen Schwerpunkt bei der Gestaltung der neuen Produkte bildet die kindgerechte Bedienung. Verpackungstext und Gameplay sollen auch für Computer-Laien leicht verständlich sein. Das gleiche Ziel verfolgt man bei der Telefon-Hotline: "Da es sich um Produkte für Kinder handelt, muß man eine kindgerechte Art der Hilfe anbieten", erklärt Marketing-Leiter Holger Wochnowski die Marschroute.